Schwarze Strichkunst

Wie der Donat erfunden wurde

 

B.D.: Die Schwarze-Strichkunst ist nicht vielen geläufig.
M.S.: Stimmt. Ich kenne sie auch unter der Kringel-Epoche. Richtig?
B.D.: Richtig!
M.S.:  Vinzent pfan Koch und Maks Peckmann?
B.D.: Yappp. Das sind die bekanntesten Vertreter.
M.S.: Was glaubst Du, ist das besondere Merkmal an der Kringel-Epoche?
B.D.: Die schwarzen Kringel?
M.S.: Jaaaaaaa…. Und was noch?
B.D.:. Die schwarzen Kringel?
M.S.: Ja, genau. Was noch?
B.D.: Die schwar…
M.S.: Ja die auch.
B.D.: Was denkst Du, unterscheidet pfan Koch von Peckmann?
M.S.: Die Ohren?
B.D.:. Ich meine vom Stil her.
M.S.: Die Verwendung der schwarzen Kringel!
B.D.: Ja genau. Kannst Du das präzisieren?
M.S.: Ja, kann ich…

Pause. 15 Minuten lang.
Dann, endlich:

B.D.: Und? Dann präzisiere bitte.
M.S.: Ach so. Also: Peckmann hat fast alles, was er gemalt hat, umkringelt. Pfan Koch nur Komplementärfarben (lacht).
B.D.: Ja. Genau (lacht auch). Komplementärfarben (lacht immer noch). Schwarz umkringelt (lacht lauter). Ist das lustig (lacht weiter laut).
M.S.: Ja, das ist wirklich, wirklich luschtisch (lacht auch immer noch).
B.D.: Weißt Du denn auch, warum pfan Koch das gemacht hat?
M.S.: Ja, weiß ich…

Pause. 15 Minuten lang.
Dann, endlich:

B.D.: Und?
M.S.: Ach so. Nun, eigentlich hat pfan Koch nicht die Komplementärfarben umkringelt. Er hat eher die Kringel ausgemalt.
B.D.: Ja. Genau. Du bist auf dem richtigen Weg.
M.S.: Pfan Koch hat im Grunde nur eine Anhäufung von Kringeln gemalt. Da sah natürlich nicht so toll aus.
B.D.: Und?
M.S.: Naja, damit die Kringel nicht so leer aussahen, hat er sie ausgemalt. Mit Komplimentärfarben.
B.D.: Ja. Genau (lacht wieder)
M.S.: Hast Du was gemerkt? (lacht auch)
B.D.: Ja (ringt nach Luft). Du hast Komplimentärfarben gesagt (lacht weiter). Du bist ein Schelm…
M.S.: Ja. Genau. Komplimente Farben. (seine Augen tränen. Aber nicht vor Lachen. M.S. hat Heuschnupfen)

Pause. 15 Minuten lang.
Dann, endlich:

B.D.: Und was ist mit Peckmann?
M.S.: Ahnliches Problem wie pfan Koch. Peckmann malte zwar keine Kringel, dafür aber Strichmännchen. Dicke Strichmännchen.
B.D.: Acccchhhhh soooooo. Jetzt verstehe ich …
M.S.: Siehste…
B.D.: Jetzt ist mir einiges klar.
M.S.: Wusstest Du übrigens, dass er der Namensgeber für die Donats gewesen ist? Diese fettigen Gebäckkringel.
B.D.: Nein. Erzähl…

Pause. 15. Minuten lang
Dann, endlich:

B.D.: Was jetzt?
M.S.: Also…. Der Protegé pfan Koch’s war Engländer. Als dieser besagte Engländer die ersten Werke seines Schützlings gesehen hatte, rief er aus „Do not!!!!!“, was ja so viel heißt wie „Tu es nicht“. Er meinte damit eigentlich die schwarzen Kringel. Ein findiger Bäcker kam gerade des Weges, hörte den Ausspruch und sah die Kringelbilder. Der Rest ist Geschichte. Und Donats…
B.D.: Du weißt, dass Du einen Schuss hast, oder?

Pause. 15 Minuten lang.
Dann, endlich:

M.S.: Nöö. Musst DU mir gerade sagen…

B.F.: Was redet ihr Beiden da für einen Unsinn? Ich bin eine glühende Verehrerin der beiden Künstler. Und ich finde nicht, dass es sich hier um Schwarze Strichkunst handelt.

B.D. und M.S. schauen sich gegenseitig an und prusten vor Lachen laut los.

Händchen haltend hüpfen beide beschwingt und fröhlich dem Sonnenuntergang entgegen.

ENDE

Semantik…

…mit oder ohne „h“?

Folgender Dialog ergab sich bei einem Gläschen lauwarmer Ziegenmilch im Irish Pub. B.D trinkt sie ungesüßt, M.S. immer mit vier Süßstofftabletten.

M.S.: Sag mal: Schreibt man Semantik eigentlich mit „h“?
B.D.: Ich versteh‘ die Frage nicht!!!
M.S.: Ist ein Witz?
B.D.: Ja!!
M.S.: Also: Semantik mit oder ohne „h“?
B.D.: Was fragst Du? Hast es doch richtig ausgesprochen.
M.S.: ????
B.D.: Schau mich nicht so erstaunt an; mit vier Fragezeichen!! Eins reicht doch …
M.S.: Musst Du gerade sagen. Du, mit Deinen Scheiß-Ausrufezeichen.
B.D.: ??!!??
M.S.: .. brauchste auch nicht zwischen den Fragezeichen zu verstecken.
B.D.: Was???
M.D.: Nichts!!!! Schon gut 🙂  !!!!!
B.D. Du machst Dich lustig über mich.
M.S.: „—“
B.D.: Das Smiley hättest Du Dir sparen können!!!!!!
M.S.: „“–
B.D.: Sehr witzig !!!&$§-_)=?&&(!!!§§`*l§$§!!!!!!!!!!???????????$$§)
M.S.: Rüpel…. Noch ein Gläschen lauwarme Ziegenmilch?
B.D.: Gerne. Aber ungesüßt!
M.S.: Sicher!
B.D.: Stösschen…
MS.: Stösschen…

Herr D. und Herr S. saßen noch eine Weile im Pub bei einem Gläschen lauwarmer Ziegenmilch und sahen der untergehenden Sonne zu, während der deutsche pseudointellektuelle Gender-Troll eine Schneise der beschwingten Ratlosigkeit und kindlichen Heiterkeit in den Vorständen einiger Unternehmen hinterließ.

Wie die Laus …

zu ihren Mäusen kam

Traf ’ne Maus ’ne Laus.
„Na, wie isses mit uns zwei? Kommste auf nen Sprung vorbei?“
„Ja, prima“ entgegnete die Laus, „eine durchaus schlechte Idee.“
So kamen die Läuse zu den Mäusen.
Und die Igel auch.

 

Nachfolgend eine Hörprobe in original mongolischem Kehlkopfgesang. (Anm. rülpsfisch)

 

„Mein Schwein pfeift…

… Können Sie was dagegen tun? Sie sind doch Tierärztin, Frau Doktor?“

und

„Eine Krawatte macht doch nur Sinn, wenn man sich damit strangulieren kann.“ (Zitat E.K.)

Folgender Dialog zwischen B.D. und M.S. ergab sich während der Sommersonnenwende im Juni 2015.

Genauer am 21. Juni, dem längsten Tag des Jahres. Zumindest auf der Nordhalbkugel

Dass wir auf der Erde überhaupt Jahreszeiten haben, liegt an der schrägen Erdachse. Manche glauben sogar, das hätten wir dem schrägen Humor der beiden alten – aber sehr gutaussehenden – Männer zu verdanken.

B.D.: „Wer ist das?“
M.S.: „Das ist Elise. Mein Hausschwein.“
B.D.: „Süß. Sehr süß.“
M.S.: „Ich weiß.“
B.D.: “ Es pfeift.“
M.S.: „Bitte?“
B.D.: „Ihr Schwein pfeift.“
M.S.: „Ach so, ja. Mein Schwein pfeift. Ich hör‘ das schon nicht mehr.“
B.D.:“ Das Lied kommt mir bekannt vor.“
M.S.: „Es ist ein Marsch…“
B.D.: „Ein Arsch? Aber das ist doch ein Schwein“
M.S.: „Ja, es ist ein Schwein. Und es pfeift einen Marsch.“
B.D. „Entschuldigen Sie bitte, ich höre etwas schlecht. Wir waren ja früher so arm…..“
M.S. „Ja, ja…. “
B.D.: „Pfeift es etwa den River-Kwai-Marsch?“
M.S.: „Ja, ich glaube schon. Ich achte nicht mehr darauf. Es ist schon sehr alt.“
B.D.: „Das Lied?“
M.S.: „Nein, das Schwein.“
B.D.: „Stört es Sie denn nicht?“
M.S.: „Ein wenig. Nein, eigentlich nicht. Es kann nur dieses eine Lied.“
B.D.: „Armes Schwein.“
M.S.: „Wer? Ich?“
B.D.: „Nein, das Schwein.“
M.S.: „Ach, Sie meinen Elise?“
B.D.: „Ja!“
M.S.: „Elise ist mein Hausschwein.“
B.D.: „Süß. Sehr süß.“
M.S.: „Ich weiß.“
B.D.: „Es pfeift.“
MS.: „Bitte?“
B.D.: „Ihr Schwein pfeift.“
M.S.: „Ach so, ja. Mein Schwein pfeift. Ich hör‘ das schon nicht mehr.“

Der Dialog zwischen den beiden zog sich über 137,5 Stunden hin. Solange hielt Elise, das Protagonisten-Schwein, durch, bis es vor Erschöpfung zusammenbrach und aus dem letzten Loch pfiff. Sozusagen…

Es konnte einfach das Gequatsche der beiden alten – aber sehr gutaussehenden – Männer nicht mehr ertragen.

Außerdem fügte es sich schwere Schnittverletzungen bei dem Versuch zu, sich in eine leere 500-Gramm-Leberwurstdose zu quetschen und sich selbst zu verschicken

SUPERHETE

….Alkohol ist keine Lösung, sondern ein Destillat! Juchuuuu…..

Soll ich jetzt eine AHA*-Gruppe gründen oder doch besser eine für „Experimentelle Disharmonie“?

*alt, hässlich und asexuell (Anm. von rülpsfisch) 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


… „Experimentelle Disharmonie“ oder „Vergleichende Irrelevanz“? fragte Huste-Hannes.

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